Da wir uns nicht nur
um "Hund, Katze, Maus "kümmern sondern auch um Wildtiere, entsteht auf dieser
Seite eine Sammlung mit Berichten über die Aufzucht und Fotos unserer "wilden"
Pfleglinge.
Oberstes Ziel bei der Aufzucht von Jungtieren und Pflege verletzter Wildtiere
ist die anschließende Auswilderung. Das funktioniert leider nicht immer und
somit haben wir doch etliche Tiere bei uns im sogenannten "betreuten Wohnen"
oder müssen gegebenenfalls einen Wildpark finden der sie aufnehmen kann.Und das
ist sehr oft ein schwieriges Unterfangen.
Frischling
Im Jahr 2010 ging es gleich gut los mit einem Tier welches ich noch nicht
zum Päppeln hier hatte und welches ich auch nicht unbedingt haben wollte da sie
sehr anhänglich werden können und kaum wieder auswilderbar sind. Aber manchmal
kommt es anders als man wünscht und nun ist sie hier, das kleine
Wildschweinmädchen
Gefunden auf einer Straße, hungrig, einsam und verlassen, knapp eine Woche
alt,die Nabelschnur war noch nicht abgefallen. Cirka alle 3 Stunden braucht sie
die Flasche, auch nachts und fordert sie auch lautstark ein. Sie ist sehr
anhänglich mittlerweile, glücklicherweise kuschelt sie sich auch mal an die
Katzen, sonst könnte ich kaum einen Schritt ohne Schweinchen machen. Das
Besondere an ihr ist die Färbung, sie ist nämlich nicht gestreift wie üblich
sondern weiß mit schwarzen Punkten, ein Dalmatinerschweinchen sozusagen. Vor
fast 100 Jahren sind Hausschweine eingekreuzt worden, hauptsächlich in Polen,
weil die Bauern im Herbst oft ihre Schweine zum Eicheln fressen in den Wald
geschickt haben und diese Vererbung schlägt immer mal wieder durch. Wenn man im
Internet gefleckte Wildschweine eingibt kommt man zu einigen interessanten
Abhandlungen über dieses Phänomen.
Hier sind nun erst mal ein paar Bilder und ich werde in unregelmäßigen Abständen
weiter über das Aufwachsen des Schweinchens berichten, natürlich auch immer mit
aktuellen Fotos. (Silvia Buchenau)
Nun sind ein paar Wochen vergangen
und das Schweinchen wächst und gedeiht und wird immer frecher! Freunde hat sie
sich auch gesucht, Katzen sind sehr beliebt, mit denen kann man ja so schön
Kuscheln und einen der Kater hat sie sich zum Toben ausgesucht. Eine wilde
Hetzjagd geht immer los, mal Schweinchen vorne weg ,verfolgt von Tom, dem Kater
und dann umgekehrt, Tom auf der Flucht, gefolgt vom Schweinchen in einer
unglaublichen Geschwindigkeit. Wenn ich sehe wie schnell die Kleine schon ist
möchte ich nicht in eine wütende Wildschweinhorde geraten! Da kann man
wahrscheinlich nur zusehen das man ganz schnell auf den nächsten Baum kommt!!
Hier sind nun einige "Kuschelbilder"
Das Schweinchen geht mittlerweile mit in den Garten, ich muß nur etwas aufpassen, sie paßt noch unter dem Gartentor durch und ist recht unternehmungslustig! Bekanntschaft mit Helge, dem großen Sussex-Hahn hat sie auch schon gemacht und ihn für gut befunden. Die kleineren Hühner allerdings werden auch schon mal gejagt! Wahrscheinlich gefällt Ihr wenn die Hühnerschar gackernd in alle Richtungen davon rennt! Abends dann ist sie völlig ko. nach so einem anstrengenden Tag.
Die Zeit geht ins Land und aus Frischlingen werden Schweine. Loretta hat mittlerweile etwa 25-40 Kilo und ist auf dem besten Weg ein stattliches Wildschwein zu werden. Sie hat ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen, lediglich vor den Hunden hat sie noch Respekt. Kater Tom spielt nun auch nicht mehr mit ihr, sie ist mittlerweile zu groß und zu schwer. Dafür hat sie einen neuen Freund, Waschbär Milo hat sie sich ausgesucht als seine Freundin und die Beiden sind ein Herz und eine Seele. Diese Freundschaft wird zwar auch nicht von Dauer sein aber im Augenblick bilden die beiden so unterschiedlichen Tiere ein entzückendes Pärchen.
Es ist nun schon Januar 2011 und es
wird Zeit mal weiter über das Wildschweinchen zu berichten. Waschbär Milo hat
mittlerweile ein neues Zuhause gefunden und Loretta ist größer und größer
geworden. Etwas Schlimmes ist auch passiert, das Schweinchen hat sich im Herbst
ein Vorderbein gebrochen und der Bruch mußte genagelt werden. Sechs Nägel sind
durch den Knochen gebohrt worden ! Passiert ist es bei einer Rennaktion des
Schweinchens, sie raste wie angestochen um unser Haus, verschwand um die eine
Ecke und kam an der anderen Ecke wieder zum Vorschein, zwischen den
Gartenteichen durch und wieder ums Haus. Das Ganze in einem Affenzahn. Bei der
letzten Umrundung lief sie leider nicht zwischen den Gartenteichen durch sondern
rannte über unsere Holzterrassendecks. Es hatte geregnet, Loretta kam auf dem
nassen Holz ins Rutschen und knallte voll vor das nächste Deck. Ergebnis: Bein
gebrochen.
Armes Schweinchen, es hat wohl sehr weh getan !
Hier sind nun ein paar Bilder von der Operation die Tierarzt Dr.Kalden
vorgenommen hat.
Loretta kommt auf drei Beinen erst mal ganz gut klar, die Drähte kommen jetzt demnächst raus und dann läuft sie hoffentlich wieder ganz normal auf ihren vier Beinen.
Im Anschluß sehen Sie noch ein paar Bilder von letzten Sommer, lustigerweise hat Loretta das Sofa auf der Terrasse für sich entdeckt welches eigentlich zum Sperrmüll sollte. Das mußten wir nun erst einmal aufschieben, ich kann doch dem Schweinchen nicht diesen schönen Liegeplatz wegnehmen ! Auch der dazugehörende Sessel wird gerne und oft benutzt. Würde man das Schweinchen auswildern können müßte wohl ein Sessel mit in den Wald gestellt werden !!
Apropo auswildern bzw.unterbringen, dies wird sehr schwierig. Wir haben schon etliche Wildparks gefragt, keiner will das Schweinchen. Eine Rotte würde sie vermutlich nicht annehmen da ihr Verhalten völlig anders ist da sie ja per Flasche aufgezogen wurde. Aber auch wegen ihrer Flecken möchte sie keiner da sie diese Gene weitergeben würde. Mal sehen, wie sich alles weiter entwickelt.
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Frischlinge 2012
Am Samstag Abend kamen die
ersten Tierkinder dieses Jahres an. Ein bisschen früh, ich hatte gehofft, wir
hätten noch etwas länger Ruhe aber die Natur wollte es anders. Nun ist die
Nachtruhe erst einmal vorbei, die Zwerge brauchen so alle 3- 4 Stunden ihr
Milchfläschchen.
Die Beiden sind etwa 2 Wochen alt, der Mutter ist sozusagen ein "Unfall"
passiert, der Jagdpächter brachte die Waisen dann zu mir. Es gab noch ein
drittes Schweinchen aber das hatte sich versteckt und war nicht zu finden.
Leider wird es die kalte Nacht nicht überlebt haben.
Hier ein Appell an alle Jäger: Man darf zwar bis Ende Januar Wildschweine
schießen, aber man muss es nicht !!!Bitte lieber mehrmals genau schauen ob es
nicht eine säugende Mutter ist !!!
Und hier sind die Bilder der Kleinen.
11.Februar 2012
Es gibt Neues von den Schweinchen zu berichten. Eine befreundete Auffangstation
in der Nähe von Köln hat auch einen Frischling, etwa 2 Wochen älter als unsere
Beiden, und suchte dringend Gesellschaft um einer Fehlprägung vorzubeugen.
Peanut, so heißt der kleine Keiler, dachte schon so langsam, das er auch ein
Mensch ist. Und da die Schweinchen ja auf Dauer sowieso nicht hierbleiben können
haben wir uns entschlossen die beiden Frischlinge anzugeben, zumal dort auch ein
großes Wildschweingehege gerade gebaut wird und dies meinen Garten entschieden
schonen wird.
Die erste Begegnung "der dritten Art" verlief so, das Peanut erst mal Angst vor
den beiden Zwergen hatte und Fersengeld gab. Nach etwa einer Stunde wurde er
mutiger und versuchte, die Kleinen wegzuschubsen, so nach dem Motto: " Die haben
im meinem Revier nichts zu suchen! "
Mit einem etwas mulmigen Gefühl sind wir nach Hause gefahren, man hängt ja doch
schnell sein Herz an so Kleine, zumal sie mir schon hinterher rannten und ,wenn
sie Angst hatten ,sich zwischen meinen Füßen versteckten
Aber die ersten Bilder, die wir bekommen haben, beruhigten uns doch sehr, sie
haben sich mittlerweile gefunden, sie liegen nun zu Dritt auf einem Haufen,
spielen miteinander, manchmal etwas prollig aber nie böse und somit ist allen
gedient. In Abständen bekomme ich neue Bilder geschickt und werde sie hier
einstellen, irgend wann wird dann dieser Text zu den Wildtieren verschoben und
Sie können dort die Geschichte von Cindy und Bert, so heißen die Beiden nun,
weiter verfolgen.
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Das Bild zeigt Peanut "im Geländegang".
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8.April 2012
Die Frischlinge sind mittlerweile in das neu gebaute Wildschweingehege gezogen
und fühlen sich dort pudelwohl. Dort kann man buddeln und wühlen, sich die
Schwarte an Baumstämmen scheuern und es sich einfach schweinisch gut gehen
lassen. Das Mädel ist mittlerweile der Chef im Ring und die zwei Herren
parieren, sie bestimmt, was gemacht wird und wer zuerst fressen darf. Dreimal
dürfen Sie raten wer das ist !
Es ist ein bisschen so wie im richtigen Leben, nicht wahr?
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Steinmarder
Eine weitere Tierart, die regelmäßig jeden Sommer bei uns landet sind die
Steinmarder. Meistens kleine verlassene Säuglinge, manchmal auch verletzte,
ausgewachsene Tiere. Die Kleinen werden mit einer Katzenaufzuchtmilch groß
gezogen, später bekommen sie Fleisch in Form von Eintagsküken, Geflügelherzen
oder Hühnchenfleisch. Auch Eier verschmähen sie nicht, ich bekomme ab und zu
Taubeneier von einem Züchter und das ist jedes Mal ein Festschmaus für die
Marderchen. Marder sind als erwachsene Tiere eher Einzelgänger mit einem großen
Revier und die Revierkämpfe unter den Rüden sind schon recht heftig und enden
auch manchmal mit dem Tod des Gegners. Etwa 70 % der Jungmarder überleben das
erste Jahr nicht. Als Pfleglinge sind sie ganz entzückend, man sollte aber
zusehen das man auf jedem Fall zwei hat, erstens, um die Fehlprägung so gering
wie möglich zu halten und auch, um einen Spielgefährten für das Marderkind zu
haben, da die menschliche Haut für diese rauhen Spiele nicht sonderlich gut
geeignet ist und sie schon recht heftig dabei zubeißen können. Sollten Sie
einmal ein verlassenes Marderkind finden geben sie es lieber in erfahrene Hände.
Sie sind zwar niedlich, aber die Auswilderung ist auch nicht so einfach.
Hier sind nun einige Bilder dieser entzückenden Tiere.
Rehkitze
(18.10.2010)
Seit ein paar Jahren werden auch mit schöner Regelmäßigkeit verlassene Rehkitze
zu uns gebracht. Man sollte bei den Kitzen schon ganz genau schauen, ob sie
wirklich verlassen sind, die Rehmütter sind legen ihre Kinder oft ab und sind
zum Fressen unterwegs und die Kleinen bleiben ruhig alleine liegen. Ich möchte
nicht wissen, wieviel " Kindesentführungen " dabei waren. Sind die Kitze
allerdings erst einmal angefa0t worden ist es meistens zu spät, die Mütter
nehmen sie dann nicht mehr an. Falls die Kleinen wirklich angefaßt und
vielleicht umgesetzt werden müssen sollte man Grasbüschel nehmen damit sie den
menschlichen Geruch nicht annehmen.
Manchmal ist aber wirklich ein Rehkitz in Not, vielleicht ist die Mutter
verunglückt oder es ist einfach verloren gegangen oder es ist ein Zwillingskitz
und einfach zu schwach. In diesem Fall können Sie uns gerne anrufen. Einfach
mitnehmen ist allerdings auch nicht gestattet, es muß der zuständige Jagdpächter
informiert werden und er kann dann auf sein Aneignungsrecht verzichten, dann ist
die Sache in Ordnung, im anderen Fall besteht der Tatbestand der Wilderei. Es
ist allerdings immer recht schwierig rauszubekommen wer der zuständige
Jagdpächter ist, rufen Sie uns an, vielleicht können wir helfen.
Hier kommen nun einige Fotos von unseren Kitzen, die meisten sind wieder
ausgewildert worden, ein Blindes lebt allerdings seit ein paar Jahren bei uns
"im betreuten Wohnen".
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Waschbären
Hier ist nun eine Spezies, die die Nation teilt. Die Einen finden sie putzig und
niedlich, die Anderen verteufeln sie und sind der Ansicht, nur ein " toter
Waschbär ist ein guter Waschbär."
Fakt ist, die Waschbären sind seit über 70 Jahren bei uns, gehören seit einigen
Jahren offiziell zum einheimischen Wild und wir werden sie nicht mehr los, egal,
wie viele von ihnen geschossen, erschlagen, vergiftet und überfahren werden. Es
kommen immer wieder die empörten Aussagen: "Die gehören eigentlich hier nicht
her ! " Stimmt, aber das können wir über etliche andere Tierarten auch sagen,
zum Beispiel das Dammwild, dies kommt nämlich ursprünglich aus Asien und gehört
hier auch nicht her. Und es gibt noch viel mehr Tierarten auf die dies zutrifft.
Wir sollten also doch lernen, uns mit den Waschbären zu arrangieren. Natürlich
haben sie hier keine natürlichen Feinde, und es wird auch eine gewisse Anzahl
von Tieren geschossen, ebenso wie bei unseren Füchsen und Rehen und Hasen, nur
umbringen um jeden Preis, und nur, weil es ein Waschbär ist, das halte ich für
ziemlich daneben.
Ein weiteres Argument gegen die Waschbären höre ich auch immer wieder, "die
fressen ja alle unsere Singvögel und plündern die Nester! "
Kein Waschbär klettert gezielt auf einen Baum um ein Nest auszuräubern !
Sicherlich, wenn er darüber " stolpert " frisst er natürlich die Eier auf aber
Nester plündern, das macht auch das allerseits beliebte possierliche
Eichhörnchen und der Igel frisst nachts die Eier der Bodenbrüter, das sieht nur
keiner.
Es kommen hier jedes Jahr etliche Waschbärenkinder an, entweder wurde die Mutter
überfahren und die Kleinen irrten hungrig alleine durch die Gegend oder
Hausbewohner bekommen plötzlich mit das unter ihrem Dach eine Bärenmutter wohnt.
Dann wird leider oft die Mutter eingefangen, im glücklichsten Fall weiter weg
wieder rausgelassen, nur die Kleinen sind in diesem Fall zum Verhungern
verurteilt. Das wollen viele Leute dann doch nicht, sammeln sie ein und bringen
sie zu uns. Ich darf dann alle 4 Stunden rund um die Uhr die Milchfläschchen
geben und da wäre eine Mutter gewesen, die das viel besser kann als ich. Von den
Kosten für eine Waschbärenaufzucht mal ganz abgesehen. Leider wollen die
Hausbesitzer oft nicht warten bis die Mama mit den Kleinen auszieht, das tut sie
nämlich nach der Jungenaufzucht. Nach dem Auszug könnte dann der Zugang wieder
zugemacht werden, es gibt mittlerweile etliche Möglichkeiten ein Haus vor einem
Waschbäreneinzug zu schützen.
Viele Leute fragen mich auch, was ich denn mit den Bärchen mache , wenn sie groß
sind. Wir wildern sie nach Möglichkeit nicht wieder aus, die Lebenserwartung ist
draußen nicht groß, schon gar nicht bei per Hand aufgezogenen Bärenkindern
sondern versuchen, für die Kids einen Wildpark oder auch teilweise
Privatpersonen zu finden die ein Gehege haben oder bauen. Das muss relativ groß
sein, mindestens 30 m² für 2 Bären mit kleinem Teichbecken und Schutzhaus, eher
noch größer. Es muss eine Haltungsgenehmigung vorliegen, je nach Bundesland. Nur
für den Fall, das nun Einige nun überlegen ob sie nicht auch Bärchen halten
wollen.
Hier kommen nun Bilder der possierlichen Waschbärenkinder, sie haben schon was,
diese kleinen "Maskenmonster" !
Waschbärchen, ein paar Tage alt, bei einem ist noch die Nabelschnur zu sehen.
Hier sind sie schon etwas größer und unternehmungslustiger
So sieht es in der Päppelzeit auf meinem Sofa aus
Die Natur wird erkundet
.......und wieder kleine Bärchen
Ein Schläfchen in der Sonne.....
Und hier sind die etwas größeren Exemplare zu sehen
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Diese Bilder sind von einer Bekannten aus Österreich zur Verfügung gestellt worden, die seit Jahren Waschbären hält.
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Waschbären-Fun
Im Computerzeitalter ist ja vieles möglich und so existieren auch einige lustige
Fotomontagen über die "Panzerknacker" im Waschbärenforum und die möchte ich
Ihnen nicht vorenthalten.
Hier also einige nicht so ernst zu nehmende Fotos.
1. Hallo, hier sind wir
2. Getarnt!
3.Warum laufen ,wenn es so viel bequemer geht!
4. Partnerlook!
5. Kommt Jungs, wir nehmen den Bus!
6.Yoda-Bärchen
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Bilche
Siebenschläfer
Eine weitere Tierart, die man uns ab und zu bringt sind die Bilche.
Hauptsächlich sind es die Siebenschläfer, die gefunden werden, sei es, das sie
in Gartenhäusern eingezogen sind und dort weg sollen oder auch verletzt
aufgefundene Tiere. Weitere Bilcharten sind zum Beispiel der Gartenschläfer oder
die Haselmaus.
Bilche sind nachtaktiv, der Siebenschläfer ernährt sich im Sommer hauptsächlich
von Früchten, Pilzen, Knospen und verschmäht auch ab und zu kleinere Insekten
nicht. Im Herbst frisst er vermehrt fetthaltige Kost, Bucheckern, Kastanien,
Eicheln und Haselnüsse. Er braucht dieses Fettpolster da sein Winterschlaf sehr
lang ist, von September bis Anfang Mai.
Der Siebenschläfer war 2004 Tier des Jahres, sein Bestand ist aber in
Deutschland noch nicht bedroht.

Gartenschläfer
Ein weiterer Vertreter der Bilche ist der Gartenschläfer, er wohnt aber trotz
seines Namens vermehrt in Laubwäldern. Er ist ein Allesfresser und ernährt sich
von Insekten, Würmern, Schnecken , selbst die großen Weinbergschnecken
verschmäht er nicht, Samen, Früchten und Nüssen. Seinen Winterschlaf hält der
Gartenschläfer von Oktober bis April.
Die Feinde der liebenswerten Bilche sind Marder, Hauskatzen und Eulen.

Haselmaus
Zu guter Letzt möchte ich noch einen Vertreter der Bilche erwähnen den die
meisten Menschen nicht als solchen ansehen, nämlich die kleine Haselmaus. Sie
wiegt nur etwa zwischen 15-40 Gramm, ist ungefähr 15 Zentimeter lang, wobei die
Hälfte der Länge schon auf den Schwanz entfällt. Sie lebt in Laubwäldern, gerne
auf Bäumen und baut dort auch einen Schlafkobel wie ein Eichhörnchen, dort hält
sie auch ihren Winterschlaf. Die Haselmaus ist ein Allesfresser, die Nahrung
besteht aus Samen, Knospen ,Nüssen, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Die
kleine Maus wird in freier Wildbahn etwa 3-4 Jahre alt.
In Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern ist der Bestand der
Haselmaus bedroht und sie steht hier auf der roten Liste und ist besonders
geschützt.

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